Hier entsteht das erste Bewusstsein der Verstrickung.
Zwei Körper, eine Bewegung. Eine Skulptur in Form eines Phallus; Lebenskraft, schöpferische Energie, der Ursprung.
Hier erkenne ich, dass nichts isoliert existiert.
Identität, Beziehungen, Traumata und SehnsĂ¼chte sind untrennbar miteinander verbunden.
Alles, was ich forme, entspringt dieser Verbindung.
Zwei Körper in ununterbrochener Bewegung.
FĂ¼hren und Folgen verschmelzen zu einem Tanz, in dem zwei Seelen vergessen, wo die eine beginnt und die andere endet.
Der Rhythmus der Hingabe, der Herzschlag der Einheit.
Ohne Liebe gibt es keinen Schmerz.
Ohne Schmerz gibt es keine Tiefe.
Was hier zerbricht, kämpft gleichzeitig darum, zu bleiben.
Hier stĂ¶ĂŸt die Liebe an ihre Grenzen.
Was das Herz verbindet, kann es auch brechen.
Schmerz und Liebe existieren hier in ein und derselben Bewegung.
Diese Skulptur ruft zu kollektiver Stille und Schwere auf und symbolisiert Familie, Gemeinschaft und gemeinsames Tragen.
Eine Gruppe von Menschen, vereint – vielfältige Formen – eine Präsenz. Die Einzelnen bleiben erkennbar und tragen einander.
Hier wird Verbundenheit nicht zu einer Idee, sondern zu einer geteilten Haltung des Zusammenseins in warmen Erinnerungen.
Mit diesem Werk beteiligte sich Sonja VishnudArt an der föderalen Memorial-Ausschreibung in BrĂ¼ssel, zu Ehren der Opfer der Terroranschläge in Belgien.
Die Skulptur wurde fĂ¼r die Endrunde ausgewählt.
Zwei Wesen verschmelzen in der Seele zu einer unendlichen Form.
Zwei Körper mit einem Bewusstsein, zeitlos, verstummt und vollständig.
Hier verschwinden die Unterschiede, und was bleibt, ist das Wesen …
Freiheit entsteht nicht durch Flucht, sondern durch innere Entscheidung.
Entscheiden heiĂŸt loslassen. Folgen heiĂŸt vertrauen. Dieser FlĂ¼gel sagt: Genug.
Mit dem Sakralchakra vorne und dem Herzchakra hinten symbolisiert dieses Werk die Vereinigung von GefĂ¼hl, Intuition und Liebe.
Hier lerne ich, auf meine innere Wahrheit zu hören.
Die Weisheit des Herzens weist den Weg.
Diese Skulptur trägt eine schwere Stille in sich.
Das Männliche und das Weibliche in uns begegnen sich in Stille, Licht und Dunkelheit, Körper und Geist im Kern, das Herz rein und unversehrt.
Ein FlĂ¼stern … keine rufende Stimme, sondern eine erkannte Wahrheit.
Dieses Werk markiert einen Punkt ohne Wiederkehr.
Hier hält alles inne. Die Form bricht auf.
Was festgefahren war, verlangt Raum.
Keine RĂ¼ckkehr, nur eine neue Richtung.
Niemals allein. Immer verbunden.
Der Körper öffnet sich dem Raum.
Beobachten, erfahren, erschaffen, als Teil eines grĂ¶ĂŸeren Ganzen.
Hier wird das Individuum zur Begegnung mit allem, was ist.
Skulpturen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen erhältlich